Bewachungsgewerbe

Wer gewerbsmäßig Leben oder Eigentum fremder Personen bewachen will (Bewachungsgewerbe), bedarf der Erlaubnis der Behörde.


Personen, die das Bewachungsgewerbe als Selbständige ausüben wollen, benötigen eine Sachkundeprüfung. Die Unterrichtung erfolgt durch die Industrie- und Handelskammern.

Die Unterrichtung, der mit der Leitung des Unternehmens beauftragten Person, umfasst 80 Unterrichtsstunden bei einer IHK. Die Unterrichtung der Beschäftigen des Unternehmens umfasst 40 Unterrichtsstunden. Im Anschluss wird eine Sachkundeprüfung abgelegt.

Die Bescheinigung über die Sachkundeprüfung muss für die Ausstellung der Bewachererlaubnis sowie für jeden der Beschäftigen vor dessen Einstellung beim Ordnungsamt eingereicht werden. Der Gewerbetreibende darf mit Bewachungsaufgaben nur Personen beschäftigen, die zuverlässig sind und das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Zuverlässigkeit wird jeweils durch eine Auskunft aus dem Zentralregister (erweitertes Führungszeugnis) durch das Ordnungsamt vor Arbeitsaufnahme überprüft.

 

Rechtsgrundlagen allgemein

§ 34 a Gewerbeordnung, Verordnung über das Bewachungsgewerbe

Ihr Weg zur Antragstellung


Gebühren

Die Gebühr für die Erlaubnis beträgt 1.200,00 €.

Unterlagen

 

  • Personalausweis oder Reisepass
  • bei Ausländern die Aufenthaltserlaubnis
  • Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes des Wohnortes
  • Gewerbezentralregisterauszug zu beantragen im Meldeamt oder Ordnungsamt des Wohnortes
  • bei einer GmbH der Handelsregisterauszug 
  • Nachweis der Sachkunde (IHK Dortmund)
  • Versicherungsnachweis für das Gewerbe (Haftpflichtversicherung)
  • Prüfung der Vermögensverhältnisse

 


Es hilft Ihnen weiter

Zuständige Organisationseinheiten