Fliegende Bauten


Fliegende Bauten sind bauliche Anlagen, die geeignet und bestimmt sind, an verschiedenen Orten wiederholt aufgestellt und zerlegt zu werden.
Die Gebrauchsabnahme am Aufstellungsort ist beim Bauordnungsamt rechtzeitig anzumelden, da durch die große Anzahl von Auf- und Abbauten eine besondere Gefahr für die Standsicherheit und Betriebssicherheit entstehen kann.


Ihr Weg zur Antragstellung


Gebühren

Die Gebühren errechnen sich nach der Tarifstelle 2.5.5.5 der AVGebO NRW.

Zelte werden unterteilt in Zirkuszelte und sonstige Zelte (z.B. Schützenfestzelte), die 75 qm groß oder größer sind. Je nach Art und Größe der Zelte wird eine Gebühr von mindestens 15,- € fällig.
 
Bei Sitz- und Stehtribünen wird die Gebühr nach der Anzahl der Personen errechnet. Hier ergibt sich ein Mindestbetrag von 25,- €.

Für Bühnen, die größer als 100 qm oder höher als 5 m sind, wird ein Betrag von mindestens 50,- € fällig.

Ferner wird in technisch einfache Fliegende Bauten und technisch schwierige Fliegende Bauten unterschieden.
Technisch einfache Fliegende Bauten sind weniger aufwendig, wie z.B. Kinderkarusells, Schau- und Belustigungsgeschäfte, Autoskooter, Geisterbahnen usw. Die Gebühr für die Gebrauchsabnahme beträgt hier mindestens 10,- €.
Technisch schwierige Fliegende Bauten
sind Hochgeschäfte, wie z.B. Achterbahnen, Riesenschaukel usw. Hier wird eine Gebühr von mindestens 70,- € fällig.

Erforderliche zusätzliche Gebrauchsabnahmen werden nach Aufwand in Rechnung gestellt.


Unterlagen

Ein gültiges Prüfbuch ist zur Abnahme bereitzuhalten.

Es hilft Ihnen weiter

  • Herr Sich
    Tel.: 02381 17-4371
    $mitarbeiter.beschreibung

Zuständige Organisationseinheiten