Gesundheitliche Beratung nach Prostituiertenschutzgesetz

Unterlagen

gültiges Passdokument bzw. gültige Aliasbescheinigung


Prostituiertenschutzgesetz

Am 01.07.2017 ist das Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) in Kraft getreten. Zum Betrieb eines Prostitutionsbetriebes, eines Prostitutionsfahrzeuges und/oder einer Prostitutionsvermittlung wird nunmehr eine Erlaubnis benötigt. Die Wohnungsprostitution ist hier mit eingeschlossen. Jede Person, die der Prostitution nachgeht, unterliegt der Anmeldepflicht. Das Durchführen einer Prostitutionsveranstaltung muss unter Vorlage eines Veranstaltungskonzeptes vier Wochen vor Beginn der Veranstaltung angezeigt werden.

Das neue Prostituiertenschutzgesetz tritt am 01.07.2017 in Kraft. Wer eine Tätigkeit als Prostituierte oder als Prostituierter ausüben will, muss sich dann vor Aufnahme der Tätigkeit persönlich anmelden. In Hamm wird dies beim Ordnungsamt erfolgen (siehe unten).

Bereits jetzt tätige Prostituierte müssen sich bis spätestens 31.12.2017 anmelden. Wer mit der Tätigkeit beginnt, muss sich sofort ab dem 01.07.2017 anmelden. Zur Anmeldung ist eine Bescheinigung über eine gesundheitliche Beratung notwendig.

Diese Beratung findet im Gesundheitsamt statt

Inhaltliche Schwerpunkte gemäß § 10 ProstSchG sind:


  • Krankheitsverhütung (v.a. Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten)

  • Empfängnisregelung · Schwangerschaft

  • Risiken des Alkohol- und Drogengebrauchs


Das Angebot ist kostenlos.  

Unsere Sprechzeiten: Bitte vereinbaren Sie einen Termin unter 02381 176476/77

Hinweis: Eine Terminvereinbarung per E-Mail ist wegen des Datenschutzes nicht möglich.
Über die erfolgte gesundheitliche Beratung wird eine personalisierte Bescheinigung ausgestellt.
Diese kann auch auf den bei der Anmeldung angegebenen Aliasnamen ausgestellt werden.

Bitte bringen Sie zur Beratung ein gültiges Passdokument bzw. eine gültige Aliasbescheinigung mit.


Rechtsgrundlagen allgemein

Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG)