Frauen und Senioren mit Migrationshintergrund

Mit dem neuen Zuwanderungsgesetz liegt erstmals ein systematisches Integrationsangebot vor. Was heute für Neuzuwanderer eine wichtige Hilfe beim Einleben bedeutet, haben frühere Zuwanderungsgenerationen nie erfahren. Der größte Teil dieser Menschen gilt inzwischen als integriert, auch wenn einige derjenigen, die zum Teil in der zweiten und dritten Generation in Hamm leben, noch nimmer nicht hier angekommen scheinen. Die meisten haben ihren Integrationsweg auch ohne gezielte Förderung alleine gefunden.


 


Andere hingegen sind aufgrund mangelhafter sprachlicher Kommunikationsfähigkeit oder fehlender beruflicher Qualifikation auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt. Entsprechend fordert der nationale Integrationsplan auch für Menschen mit Migrationgeschichte nachholende Integrationsangebote, insbesondere in den Bereichen Sprache und Bildung, die den Prozess des Einlebens wieder neu in Gang setzen.

In Hamm bietet das Amt für Soziale Integration in Kooperation mit verschiedenen Trägern niederschwellige Sprach- und Orientierungskurse an, um der Zielgruppe Berührungsängste zu nehmen und den Zugang zu Deutschkursen zu erleichtern.

Ein weiteres Ziel des Amtes für Soziale Integration ist es, Frauen und Senioren mit Migrationshintergrund im Aufbau von Selbstbewusstsein und Autonomie zu unterstützen und gemeinsam mit Netzwerkpartnern Angebote in den Bereichen Beratung, Gesundheit, Pflege, Familie, Freizeit, Kultur und Unterhaltung aufzubauen.

Kurz gesagt, sollen Migrantinnen und Migranten Hilfe und Unterstützung bekommen, um sich in unserer Stadt Hamm zu engagieren und wohl fühlen.